Mach dein Bett, werde zu einem besseren Studenten und verändere die Welt

Tim Reichel

Dein Bett zu machen dauert nur eine Minute – doch diese eine Minute hat es in sich. Sie entscheidet darüber, ob du motiviert in den Tag startest oder...

Bild: Viktor Hanacek / picjumbo.com

Heute Morgen habe ich zum ersten Mal seit Jahren wieder mein Bett gemacht.

Normalerweise schlafe ich bis zur letzten Minute, quäle mich dann müde ins Bad und lasse alles hinter mir liegen. Doch heute Morgen habe ich es anders gemacht: Nach dem Aufstehen habe ich mein Kissen aufgeschüttelt, das Bettlaken geradegezupft und meine Decke ordentlich zusammengelegt.

Das Ganze hat keine zwei Minuten gedauert, aber durch diesen winzigen Schritt hatte ich einen der besten Tage seit langem. Ich war motivierter, hatte meine Ziele und Aufgaben besser im Blick und konnte viel konzentrierter arbeiten.

Warum das kein Zufall war, was das mit einem alten Navy-Admiral zu tun hat und weshalb du auch jeden Tag dein Bettchen machen solltest, zeige ich dir in diesem Artikel.

 

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Der erste Schritt ist entscheidend

Das Bettmachen ist an sich nur ein kleiner Schritt. Ein paar Handgriffe. Alles andere als kreativ – und monoton noch dazu. Die Aktion wirkt unscheinbar und nebensächlich, dabei ist sie von entscheidender Bedeutung für deinen restlichen Tagesverlauf.

Warum? Weil es eine deiner ersten Aktionen am Tag ist. Und das macht sie zu etwas Besonderem.

Dadurch, dass du morgens dein Bett machst, startest du deinen Tag mit einer geregelten Routine. Dieses feste Muster gibt dir Sicherheit und sorgt für ein erstes Erfolgserlebnis, an dem du dich aufrichten kannst.

Doch bevor ich mir an dieser Stelle die Finger fusselig schreibe, mache ich Platz für Admiral und Bestseller-Autor William H. McRaven. Folgenden Ausschnitt aus einer seiner Reden musst du dir ansehen. Es lohnt sich – versprochen.

 

Wenn du die Welt verändern möchtest, beginne damit, dein Bett zu machen!“

William Henry McRaven ist ein ehemaliger Admiral der United States Navy. Nach seinem Dienst hat er ein Buch geschrieben, in dem er erklärt, wie man seine Ziele erreichen und die Welt verbessern kann.

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In folgendem Video spricht er über seine Hauptthese und erklärt dir, warum du morgens dein Bett machen solltest:

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Mehr Informationen

5 Gründe, warum du morgens dein Bett machen solltest

Noch nicht überzeugt?

Aye aye, dann habe ich jetzt noch fünf schnelle Gründe für dich, warum du morgens dein Bett machen solltest:

 

1. Du startest mit einem positiven Erlebnis in den Tag

Wenn du morgens dein Bett machst, holst du dir sofort dein erstes Erfolgserlebnis. Die erste Herausforderung des Tages bringst du direkt hinter dich und schließt diese auch noch mit einem positiven Ergebnis ab. Deine nächsten Aufgaben wirst du dann deutlich optimistischer angehen.

 

2. Du schaffst dir eine sichere Morgenroutine

Wenn du jeden Morgen dein Bett machst, ist dein erster Schritt am Tag vorprogrammiert: Bett machen. Du musst nicht nachdenken, du kannst einfach handeln. Und dieses automatisierte Verhaltensmuster sichert dir einen soliden Start in den Tag. Ohne Ungewissheit, was als Erstes passieren wird.

 

3. Du bist glücklicher

Menschen, die ihr Bett machen, sind glücklicher. Genau das ist das Ergebnis einer Studie, in der rund 68.000 Menschen zu ihren Schlaf- und Tagesroutinen befragt wurden. 71 Prozent der Befragten, die täglich ihr Bett machen, gaben an, dass sie glücklich seien. 62 Prozent der Befragten, die das nicht taten, bezeichneten sich hingegen als unglücklich.

 

4. Du hast einen klaren Kopf

Der Zustand deines Bettes ist der Zustand deines Gehirns. Natürlich nur im übertragenen Sinn, aber es stimmt: Wenn du morgens dein Bett in Ordnung bringst, wirst du danach viel wahrscheinlicher auch deine Gedanken und deine restlichen Projekte ordnen. Oft sind es die kleinen Dinge, die dabei helfen, den Tag gut zu strukturieren und  zu organisieren. Kleinigkeiten wie jeden Tag das Bett zu machen.

 

5. Du bist produktiver und motivierter

Um William H. McRaven aus seiner Rede an der University of Texas zu zitieren: „Wenn du jeden Morgen dein Bett machst, wirst du die erste Aufgabe des Tages bereits erfolgreich bewältigt haben. […] Danach folgen weitere Aufgaben, die du alle nacheinander erledigen kannst.“ Wenn du morgens direkt produktiv wirst (und sei es durch eine Mini-Aktion wie dein Bett zu machen) wird sich dieses Verhalten durch deinen gesamten Tag durchziehen.

 

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Fazit

Dein Bett zu machen dauert nur eine Minute – doch diese eine Minute hat es in sich. Sie entscheidet darüber, ob du motiviert und optimistisch in den Tag startest oder ob du wieder einmal deinen Aufgaben und Verpflichtungen hinterherläufst.

Es gibt einen einfachen Grundsatz: aufgeräumtes Bett = aufgeräumte Gedanken.

Und nur mit aufgeräumten Gedanken wirst du das Beste aus deinem Tag machen und dein volles Potenzial abrufen können. Egal, wie hoch deine Ziele sind; egal, wie schwer deine Rahmenbedingungen ausfallen: Nimm dir jeden Morgen eine Minute Zeit und mach dein Bett.

Danach kannst du locker und fokussiert zur nächsten Aufgabe übergehen und dich Schritt für Schritt nach vorne kämpfen. Erst kümmerst du dich um deine Kissen, dann veränderst du deine Arbeitsgewohnheiten und wirst dadurch letztendlich zu einem besseren Studenten. Einem besseren Studenten, der die Welt verändern kann.

Und jetzt mach dein Bett.

Tim Reichel


Dr. Tim Reichel ist Autor, Wissenschaftler und der Gründer von Studienscheiss. Seit über 10 Jahren arbeitet er als Fachstudienberater und löst Probleme im Studium. Außerdem hält er Vorträge, veranstaltet Seminare und schreibt Bücher.

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