20 Gründe, warum dein Studium toll ist, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht

20 Gründe, warum dein Studium toll ist, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht

von Tim Reichel

Mit diesem Artikel werde ich dir dabei helfen, mit einer anderen Perspektive auf dein Studium zu schauen. Denn eigentlich ist dein Studium toll, du musst nur genau hinsehen

„Manchmal hasse ich mein Studium.“

Würdest du diesen Satz so unterschreiben?

Willkommen im Club.

Fast jeder Student ist hin und wieder mit seinem Studium unzufrieden. Ausnahmen gibt es selten. Entweder ist der Studienplan zu voll, die Prüfung zu schwer oder die Note zu schlecht. Manchmal ist das Geld zu knapp oder einfach der Sitz im Hörsaal zu unbequem. Es gibt immer einen Grund, mit der Situation zu hadern.

Ich verstehe das.

Doch das Gegenteil gilt genauso. Es gibt immer einen Grund, das eigene Studium zu lieben und eine Lobeshymne auf das Studentenleben zu singen. Und das, obwohl die Prüfung zu schwer und das Bankkonto zu leer ist. Das Problem ist nur: Wir sehen die positiven Dinge nicht. Wir konzentrieren uns auf die schlechten Seiten und verlieren dabei den Blick für die schönen Dinge.

Mit diesem Artikel werde ich dir dabei helfen, den Schalter im Kopf umzulegen und mit einer anderen Perspektive auf dein Studium zu schauen. Denn so schlimm, wie es manchmal scheint, ist es gar nicht. Versprochen.

 

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20 Gründe, warum dein Studium toll ist

 

1. Du musst morgens früh aufstehen, …

…denn das bedeutet, dass du einen neuen Tag beginnst, an dem du über dich hinauswachsen kannst. Dich erwarten konkrete Aufgaben und selbstgesteckte Ziele, auf die du hinarbeiten kannst – und das, obwohl du noch müde bist und dich lieber nochmal umdrehen würdest.

 

2. Du hast einen vollen Tagesplan, …

…denn das bedeutet, dass dein Tag wertvoll und wichtig für dich ist. Du verschwendest deine Zeit nicht, sondern versuchst jede Minute sinnvoll zu nutzen. Das mag manchmal stressig sein, doch dafür schaffst du an einem Tag das, wozu andere Menschen eine ganze Woche benötigen.

 

3. Du hast einen langen Weg zur Uni, …

…denn das bedeutet, dass dich selbst ein langer, beschwerlicher Weg nicht von deinem Studium anhalten kann. Viele andere Menschen hätte diese Hürde abgeschreckt – dich aber nicht. Du hast dich bewusst für diesen Weg entschieden und den Aufwand in Kauf genommen, weil du dir deiner Sache zu 100 Prozent sicher bist.

 

4. Du musst mit dem Fahrrad zur Uni fahren, …

…denn das bedeutet, dass du dir ein Fahrrad leisten kannst und dass du gesund genug bist, um damit zu fahren. Es gibt sicherlich Fortbewegungsmöglichkeiten, die komfortabler sind, doch durch das tägliche Fahrradfahren bleibst du fit und unabhängig vom öffentlichen Nahverkehr.

 

5. Du musst den Bus oder die Bahn nehmen, …

…denn das bedeutet, dass deine Hochschule an eine funktionale Infrastruktur angebunden ist. Es gibt Gebiete in Deutschland, die keine direkte Anbindung an einen Bahnhof haben oder durch die pro Tag zwei, vielleicht drei Busse fahren. Du hast es besser – auch wenn du zur Haltestelle laufen oder aufgrund von Verzögerungen manchmal etwas warten musst.

 

6. Du langweilst dich in der Vorlesung, …

…denn das bedeutet, dass dein Gehirn anspruchsvoll ist und sich von dem Vortrag deines Dozenten unterfordert fühlt. Du hast nun zwei Möglichkeiten: Entweder langweilst du dich weiter oder du hilfst deinem Gehirn und gestaltest die Situation etwas interessanter. In diesem Artikel zeige ich dir, wie das geht.

 

7. Du ärgerst dich über deine Kommilitonen, …

…denn das bedeutet, dass du Teil einer sozialen Gruppe bist und nicht allein studieren musst. Stell dir vor, du wärst der einzige Student in deinem Studiengang – wäre das nicht furchtbar? Natürlich musst du dich nicht mit jedem deiner Kommilitonen anfreunden, aber du solltest versuchen, dich mit jedem zu arrangieren.

 

8. Du kämpfst mit einem vollgepackten Studentenplan, …

…denn das bedeutet, dass du dich für einen interessanten und vielseitigen Studiengang entschieden hast. Du hast nicht den leichtesten Weg gewählt und dich für eine 08/15-Lösung entschieden, bei der die Hälfte deiner Woche frei geblieben wäre. Dafür gebührt dir Respekt.

 

9. Du lernst bis spät in die Nacht, …

…denn das bedeutet, dass du eine enorme Willensstärke hast und auch in schwierigen Situationen weißt, was zu tun ist. Selbst dann, wenn die Lage ungemütlich ist und du lieber feiern oder schlafen gehen möchtest, kannst du dich überwinden und die nächste Lerneinheit starten.

 

10. Du hast zu wenig Zeit fürs Studieren, …

…denn das bedeutet, dass du dich nicht mit einer geringen Auslastung zufrieden gibst. Du suchst die Herausforderung und brauchst abwechslungsreiche Aufgaben. Unterbewusst nimmst du den Zeitmangel dafür gerne in Kauf, obwohl dich der Stress häufig an deine Leistungsgrenze bringt. In diesem Buch zeige ich dir, wie du dein Zeitmanagement sofort verbessern kannst.

 

11. Du hast in jedem Semester Prüfungsstress, …

…denn das bedeutet, dass du deine Prüfungen ernst nimmst und sie dir nicht egal sind. Möglicherweise könntest du deine Prüfungsphase geschickter organisieren – aber deine Einstellung stimmt immerhin. Das ist etwas voraus du aufbauen kannst.

 

12. Du machst dumme Fehler in deiner Klausur, …

…denn das bedeutet, dass du dich einer Herausforderung gestellt hast, obwohl du nicht perfekt vorbereitet oder in Bestform warst. Und das erfordert Mut. Viele Studenten würden in solch einer Situation kneifen und die Prüfung schieben – du aber nicht. Beim nächsten Mal wirst du es besser machen. In diesem Artikel gebe ich dir 33 Tipps für deine nächste Prüfung.

 

13. Du hast in den Semesterferien kaum Zeit, …

…denn das bedeutet, dass du dich zahlreichen Prüfungen stellst, ein Praktikum absolvierst oder etwas Berufserfahrung sammeln möchtest. Du verzichtest bewusst auf Freizeit, weil du im Studium weiterkommen möchtest – und das wird später den Unterschied machen.

 

14. Du bezahlst einen Semesterbeitrag, …

…denn das bedeutet, dass du für etwas bezahlst, das dir wichtig ist. Außerdem unterstützt du damit die Strukturen deiner Hochschule und förderst die studentische Selbstverwaltung mit Einrichtungen wie dem AStA oder dem Studentenwerk.

 

15. Du bekommst zu wenig oder gar kein BAföG, …

…denn das bedeutet, dass deine Eltern zu viel verdienen und dass es deiner Familie finanziell nicht schlecht geht. Natürlich könnte die finanzielle Förderung etwas höher sein, doch im Vergleich zu anderen Ländern sind die Kosten für ein Studium in Deutschland gering. Langfristig wirst du andere Wege finden, wie du dich finanzieren kannst.

 

16. Du hast einen Nebenjob, der Zeit und Energie kostet, …

…denn das bedeutet, dass du an deiner finanziellen Unabhängig arbeitest und dein eigenes Geld verdienen kannst. Dein Job kann an manchen Tagen körperlich anstrengend und nervenzehrend sein, doch du beweist damit, dass du der Mehrfachbelastung gewachsen bist und auf eigenen Füßen stehen kannst.

 

17. Du musst neben dem Studieren deine Wohnung oder dein Zimmer sauber halten, …

…denn das bedeutet, dass du ein Zuhause hast. Du hast ein Dach über dem Kopf und einen Ort, an den du dich zurückziehen kannst, wenn du etwas Ruhe oder Zeit für dich brauchst. Du kannst die Tür hinter dir schließen und die ganze laute Welt für einen Moment aussperren.

 

18. Du musst dich selbst um deine Wäsche kümmern, …

…denn das bedeutet, dass du viel Kleidung hast und nicht jeden Tag das Gleiche tragen musst. Natürlich ist das Waschen, Trocken und Bügeln nervig und kostet viel Zeit, aber vielleicht gelingt es dir, diese Tätigkeiten mit einem Lern- oder Sportprogramm zu verbinden. Auf diese Weise erledigst du deine Wäsche, kümmerst dich nebenbei um dein Studium und arbeitest an deiner Fitness.

 

19. Dir tut der Rücken weh, …

…denn das bedeutet, dass du fleißig am Schreibtisch oder im Hörsaal gesessen und für dein Studium gearbeitet hast. Du nimmst dein Studium ernst und bist dazu bereit, die Sache durchzuziehen. Dennoch solltest du zwischendurch auf etwas Ausgleich achten. In diesem Artikel zeige ich dir, was du tun kannst.

 

20. Du zweifelst manchmal an dir und deinem Studium, …

…denn das bedeutet, dass du selbstkritisch und reflektiert bist. Es ist einfach, wie ein blinder Idiot durchs Leben zu laufen, ohne dabei das eigene Handeln zu hinterfragen. Doch zu diesen Menschen gehörst du nicht. Du bist klug und machst dir viele Gedanken. Manchmal vielleicht zu viele. Zweifel sind gut, denn sie helfen dir dabei, besser zu werden. Du darfst dich aber nicht einseitig auf sie verlassen. Lass sie von Zeit zur Zeit zu – aber lass es nicht zu, dass sie dich besiegen. Dieser Artikel wird dein Selbstvertrauen stärken.

 

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Fazit

Du kannst jeder Situation in deinem Studium etwas Positives abgewinnen. Manchmal wirst du etwas länger suchen und große mentale Stärke aufbringen müssen, um einen optimistischen Blickwinkel einzunehmen – doch dein Einsatz wird sich lohnen. Eine grundsätzlich positive Einstellung wird dir beim Studieren Flügel verleihen, dich leistungsfähiger machen und dazu führen, dass du dein Studentenleben intensiver genießen kannst.

Diese Herangehensweise bedeutet nicht, dass du die Augen vor Problemen verschließen und Schwierigkeiten ignorieren solltest. Es geht vielmehr darum, den Fokus auf positive Begleiteffekte und mögliche Lösungswege zu legen. Und das ist eine Fähigkeit, die dir dein ganzes Leben lang von Nutzen sein wird.

Lass nicht zu, dass dein Leben von negativen Erfahrungen dominiert wird. Lenke deinen Blick auf die schönen Dinge. Sie sind da. Manchmal klein und versteckt, aber sie sind da. Und wenn du sie gefunden hast: Lass sie nicht wieder los, sondern ziehe dich an ihnen hoch und mach den nächsten Schritt in ein glückliches Studentenleben.

 

Bild: © bruce mars / pexels.com
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Autor

Tim Reichel

Tim ist Bestseller-Autor und der Gründer von Studienscheiss. Seit über sechs Jahren hilft er Studenten und löst Probleme im Studium. Außerdem arbeitet er als selbstständiger Coach und als Fachstudienberater an einer großen deutschen Eliteuniversität.

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