Lernen im Sommer: Wie du trotz Hitze einen kühlen Kopf behältst

Lernen im Sommer: Wie du trotz Hitze einen kühlen Kopf behältst

von Tim Reichel

Produktives Lernen ist im Sommer besonders schwierig. Diese 7 Tipps helfen dir dabei, bei schönem Wetter und Hitze konzentriert zu bleiben.

34 Grad, Sonne, strahlend blauer Himmel. Alle sitzen draußen im Café oder liegen auf der Wiese.

Alle außer dir.

Du sitzt zu Hause an deinem Schreibtisch und lernst. Zumindest versuchst du das. Doch so richtig funktioniert das bei diesen Temperaturen nicht. Du bist unproduktiv und kannst dir nichts merken – dafür ist es einfach zu warm.

Was du jetzt brauchst ist eine Lernstrategie. Du brauchst Tipps, die dir bei diesem Wetter wirklich helfen. Und damit meine ich nicht so etwas wie „Achte darauf, dass du genug trinkst!“ oder andere Binsenweisheiten, die niemanden interessieren.

Ich hätte da was.

 

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Mit diesen 7 Sommer-Tipps kannst du auch bei Hitze produktiv lernen

Die Klausurphase im Sommersemester stellt viele Studenten vor größere Probleme. Nicht weil die Prüfungen schwerer sind als im Winter – es sind die Randbedingungen beim Lernen, die die Klausurvorbereitung erschweren.

Bei Hitze und hohen Temperaturen lernt es sich einfach nicht so angenehm. Doch dagegen kannst du etwas tun. Diese Tipps helfen dir dabei:

 

#1 Planung umstellen

Wenn du dich in der Mittagshitze nicht konzentrieren kannst und deine Leistungskurve ihren Tiefpunkt erreicht, solltest du reagieren und deinen Lernplan anpassen. Verschiebe deine Arbeitspakete und Lerneinheiten auf Tageszeiten, zu denen du noch einigermaßen frisch und aufnahmefähig bist.

Achte außerdem darauf, dass du für deine Prüfungsvorbereitung genügend Pufferzeiten zum Lernen mit aufnimmst, sobald sich die nächste Hitzewelle abzeichnet. Wenn du plötzlich vom Hochsommer überrascht wirst, aber nächste Woche schon zwei Prüfungen vor der Brust hast, machst du es dir unnötig schwer.

 

#2 Lernzeiten anpassen

Besonders dann, wenn es zu Mittagzeit unerträglich heiß wird, solltest du nicht mit deinen intensivsten Lerneinheiten anfangen. Reserviere dir diese Zeit für leichte Aufgaben und organisatorischen Kram, den du auch ohne große Konzentration erledigen kannst.

Alternativ kannst du diese Zeit auch zum Ausruhen und Relaxen nutzen, damit du dann entweder abends oder früh morgens richtig Gas geben kannst. Stehe dann entweder früher auf, um dein Lernpensum zu schaffen oder nutze die kühlen Nächte, um fokussiert arbeiten zu können. Achte nur darauf, dass dein Schlafrhythmus nicht zu sehr darunter leidet.

 

#3 Lernräume der Uni nutzen

Viele Universitäten und Hochschulen stellen ihren Studenten Lernräume zur Verfügung. Und einige dieser Arbeitsräume sind hinter dicken Mauern oder im Keller versteckt. Manche sind auch mit einer Klimaanlage ausgestatten und bieten damit ein schönes, angenehmes Lernklima.

Besonders dann, wenn es bei dir zu Hause saunamäßig warm ist, solltest du darüber nachdenken, deinen Arbeitsplatz zu verlegen. Sieh dir einfach das Raumverzeichnis deiner Hochschule an oder frage gezielt nach, ob und wo Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Pro-Tipp: Kleine, klimatisierte Institutsbibliotheken!

 

#4 Raum abdunkeln und Fenster zu

Falls du doch in den eigenen vier Wänden lernen musst und es langsam richtig warm bei dir wird, kannst du mit ein paar einfachen Hausmitteln deine Arbeitsatmosphäre aufpäppeln.

Dunkle dazu deinen Raum ab und mach deine Fenster zu. Vorteil: Die Sonneneinstrahlung wird auf ein Minimum reduziert und es kommt keine warme Luft von draußen nach. Dadurch stoppst du, das weitere Aufheizen deines Arbeitszimmers. Außerdem: Die Dunkelheit hat einen beruhigenden und emotional kühlenden Effekt. Pass nur auf, dass du nicht einschläfst.

 

#5 Mit Wasser kühlen

Wasser ist ein tolles natürliches Kühlungsmittel und du kannst es ganz einfach nutzen: Stelle in deinem Zimmer an verschiedenen Stellen Schalen mit kaltem Wasser auf. Dadurch kannst du die Raumtemperatur um ein paar Grad senken – nach ein paar Stunden musst du das Wasser allerdings austauschen, um den Effekt aufrecht zu erhalten.

Zusätzlich kannst du dich auch direkt mit Wasser kühlen: Ein kühler Lappen für deine Stirn oder ein kaltes Fußbad sind perfekt bei heißen Zimmertemperaturen.

 

#6 Aufgaben zerkleinern

Besonders dann, wenn deine Konzentration unter der Hitze leidet, solltest du dich nicht mit riesigen Mammutaufgaben überfordern. Zerteile deine Aufgaben in kleine Teile und arbeite dich Schritt für Schritt durch. Je einfacher die Teilschritte, desto besser.

Durch die kleinen Aufgaben, brauchst du deine Fokussierung nur für einen kurzen Zeitraum aufrecht zu erhalten und kannst viele Pausen einbauen. Sieh dir dazu die Pomodoro-Technik an und nutze die Unterbrechungen als Trinkpause.

 

#7 Mit der richtigen Einstellung lernen

Wenn dir das Lernen überhaupt keinen Spaß macht und du viel lieber draußen in der Sonne sitzen würdest, kommt es mehr denn je auf deine Einstellung an.

Wenn du dir von Anfang an einredest, dass du bei dem Wetter nicht lernen kannst und wie unerträglich doch alles ist, wirst du es doppelt schwer haben, dich zu konzentrieren. Lass dich nicht von negativen Gedanken lenken und rede dich selbst stark: „Es ist zwar echt warm und die Bedingungen könnten besser sein, aber ich werde das trotzdem schaffen.“

Hier und hier habe ich noch ein paar Motivationshilfen für dich.

 

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Fazit

Es gibt schönere und einfachere Dinge als bei Hitze zu lernen. Doch leider kannst du dir das nicht immer aussuchen.

Aber du kannst dir aussuchen, wie du mit der Situation umgehst und ob du dich davon runterziehen lässt oder das Beste aus deiner Lage machst. Mit den Tipps, die ich dir in diesem Artikel gezeigt habe, kannst du dir deine Lernatmosphäre etwas angenehmer gestalten und deine Leistung dadurch nach oben korrigieren.

Und nicht vergessen: Je eher du mit deiner Klausurphase durch bist, desto eher hast du ein paar freie Tage und vielleicht sogar so etwas wie Semesterferien.

 

Bild: © Ryan McGuire / gratisography.com
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Autor

Tim Reichel

Tim ist Bestseller-Autor und der Gründer von Studienscheiss. Seit über sechs Jahren hilft er Studenten und löst Probleme im Studium. Außerdem arbeitet er als selbstständiger Coach und als Fachstudienberater an einer großen deutschen Eliteuniversität.

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