5 Lügen, die dich im Studium erfolglos machen

5 Lügen, die dich im Studium erfolglos und unglücklich machen

von Tim Reichel

Bist du zufrieden mit deinem Studium? Wir entlarven die 5 größten Lügen, die dich in deinem Studium erfolglos und unglücklich machen.

Na, wie läuft dein Studium so?

Könnte es besser sein oder schöpfst du dein Potenzial voll aus?

Bist du glücklich oder nervt im Moment alles?

Ich arbeite täglich mit Studentinnen und Studenten zusammen, höre mir ihre Sorgen an und löse gemeinsam mit ihnen alle möglichen Probleme.

Oft sind es aber gar keine richtigen Probleme, die dich und deine Kommilitonen im Studium einschränken. Das Meiste findet nämlich im eignen Kopf statt. Denn es sind immer die gleichen Lügen, die dich limitieren.

Aber du kannst mehr.

Deswegen werden wir jetzt gemeinsam die 5 größten Lügen entlarven, die dich in deinem Studium erfolglos und unglücklich machen.

 

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Lüge #1: Nur die Note zählt

Wenn ich dich jetzt fragen würde, was dein Ziel im Studium ist: Was antwortest du dann? Ganz ehrlich.

  • Eine persönliche Weiterentwicklung
  • Interessante Arbeitsbereiche finden
  • Ein großes Netzwerk aufbauen
  • Gute Noten

Klar, jeder Punkt ist wichtig und du möchtest natürlich alles davon so gut es geht erreichen. Aber wenn ich mit Studenten spreche und danach frage, was ihr Ziel im Studium ist, kommt von 95% die Antwort: Mit einer guten Note abschließen.

Versteh mich nicht falsch: Ich habe nichts gegen gute Noten und hochgesteckte, quantifizierbare Ziele sind eine gute Sache. Aber du darfst dich nicht isoliert darauf beschränken.

Es kommt im Studium eben nicht nur auf die Noten an.

Noten sind nichts weiter als Zahlen. Es sind Messinstrumente, die einen kleinen Teil deiner Leistungsfähigkeit in einem kleinen Zeitraum aufnehmen. Und das meistens subjektiv durch den Prüfer beeinflusst.

Streng genommen sind Noten also unfair und realitätsfremd.

Wenn du dir in diesem Zusammenhang einreden lässt, dass deine Noten das Wichtigste im Studium sind und du unbedingt zu den besten X % gehören musst, machst du dich zum Sklaven eines dummen Systems.

Und das macht dich unglücklich.

Auf lange Sicht wirst du auch keinen Erfolg damit haben, wenn du nur auf die Noten schaust und ausschließlich für gute Klausurergebnisse lernst. Das macht dich höchstens zu einem dieser notengeilen Studenten, die eigentlich Genies sein müssen, aber geistig gerade mal mit einem Toastbrot mithalten können, wenn es um inhaltliche Diskussionen geht.

So einer willst du nicht sein.

 

Lüge #2: Deine Kommilitonen sind viel besser als du

An jeder Uni gibt es sie: Studenten, die so tun als wären sie die klügsten, wüssten alles und hätten ihr Studium perfekt im Griff.

Das stimmt aber nicht.

Jeder deiner Kommilitonen ist genauso ahnungslos und unsicher wie du. Niemand ist besser oder schlechter.

Prinzipiell hat auch jeder hat die gleichen Chancen, im Studium erfolgreich zu sein. Einige haben natürlich eine bessere finanzielle Ausstattung und können sich mehr auf die Uni als auf den Nebenjob konzentrieren.

Aber das meine ich hier nicht.

Was ich dir sagen möchte ist: Nur weil die Leute links und rechts von dir lauter und extrovertierter sind, macht sie das nicht zu besseren Studenten. Nur weil sie durch Vitamin B den Dozenten kennen oder in irgendeiner Scheißstudentenverbindung sind, haben sie nicht automatisch mehr Erfolg.

Lass dir nicht einreden, dass du schlechter bist als deine Kommilitonen.

Ein bisschen Wettbewerb schadet nicht, aber du brauchst dich auf gar keinen Fall minderwertig zu fühlen. Denn das baut ganz unterbewusst Schranken auf, die deine Leistungsfähigkeiten begrenzen.

 

Lüge #3: Du musst in jeder freien Minute lernen

Dein Studium ist hart. Ich weiß. Bachelor-Master-System, Credit Points, eine Millionen Klausuren. Außerdem studiert ja heutzutage jeder und deshalb gibt es eine immens große Konkurrenz.

Das Ganze kann man nur schaffen, wenn man akribisch jede Vorlesung vor- und nachbereitet, ausführlich mit dem Seminarleiter redet und jede Übung dreimal nachvollzieht.

Jede freie Minute muss genutzt werden, richtig?

Falsch!

Auch wenn die Arbeitsbelastung in modernen Studiengängen groß geworden ist, liegt es immer noch bei dir, wie du deine Arbeitszeit einsetzt.

Das ist ja auch das Schöne beim Studieren: Du darfst selbst entscheiden, was du, wann machst. SELBST ENTSCHEIDEN.

Nicht dein arbeitswütiger Dozent, nicht die Medien, nicht Mama und Papa. Du.

Du entscheidest selbst, wann und wie viel du für die Uni arbeitest.

Und anstatt wirklich jede Minute am Tag für irgendeine schwachsinnige Wiederholung von Vorlesungsstoff zu verschwenden, solltest du dir lieber angewöhnen in einer festen Zeit produktiv und effizient zu lernen.

Du musst nicht deine komplette Freizeit aufgeben und dein Privatleben für die Uni opfern. Auch nicht in der Prüfungsphase oder vor Abgabe deiner Abschlussarbeit.

 

Lüge #4: Du bist nicht schlau genug

Diese Lüge geht mir am meisten auf die Nerven.

Wenn dir irgendjemand einreden möchte, dass du nicht klug genug für dein Studium bist oder die Inhalte aus der Vorlesung eh nicht verstehen wirst, darfst du das auf keinen Fall glauben.

Du bist schlau genug.

Und selbst, wenn du jetzt in diesem Moment noch nicht soweit bist, hast du immer noch die Chance, dir das Wissen durch harte und kluge Lernarbeit zu erarbeiten.

Du musst übrigens auch gar nicht sonderlich schlau sein, wenn du dein Studium erfolgreich abschließen möchtest.

Erfolg an der Uni hat nicht viel mit Intelligenz zu tun.

Natürlich hilft es, wenn du als Kind nicht drei Mal hoch geworfen und nur zwei Mal wieder aufgefangen wurdest. Aber du musst kein Genie sein, um einen Master-Abschluss zu bekommen.

Sogar ich habe einen.

Und sollte es mal Rückschläge für dich geben, liegt das aus meiner Erfahrung nicht an mangelnder Intelligenz, sondern eher an schlechter Organisation oder Desinteresse am Studienfach.

Du brauchst daher eher eine gesunde Arbeitseinstellung, einen starken Willen und ausreichend Motivation.

Damit klappt das Studieren eigentlich immer.

 

Lüge #5: Du musst in Regelstudienzeit studieren

Bloß schnell fertig werden mit dem Studium.

Maximal 10 Semester an der Uni. Besser weniger.

Unser Bildungssystem gibt uns die Regelstudienzeit vor, also wie lange wir im Normalfall studieren sollen. Aber was ist der „Normalfall“? Und ist es überhaupt gut „normal“ zu sein?

Lass dich von der Angabe zur Regelstudienzeit nicht verrückt machen.

Du hast bestimmt schon mal darüber nachgedacht, wie lange du studieren möchtest. Hast du dir aber auch schon insgeheim Rechtsfertigungsgründe dafür überlegt, warum du deinen Master nicht in 4 Semestern geschafft hast? Was soll bloß dein späterer Arbeitgeber denken?

Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn du deine Regelstudienzeit nicht einhalten kannst und 2-3 Semester länger studierst.

Wichtig ist nur, dass du deine Zeit im Studium sinnvoll nutzt. Und sinnvoll ist dabei einer sehr dehnbarer Begriff. Diese Alternativen sind gute Gründe, um von der Regelstudienzeit abzuweichen:

  • Zusatzmodule
  • Praktika
  • Ehrenamtliche Tätigkeiten
  • Gremienarbeit
  • Nebenjob
  • Auslandssemester

Du musst dein Studium nicht nach einer vorgefertigten Schablone absolvieren. Du kannst aus deinem Studium machen, wozu du Lust hast. Und das darf auch mal etwas länger dauern.

 

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Fazit

Damit haben wir die 5 größten Lügen aufgedeckt, die dich um deinen Erfolg im Studium bringen können und dich unglücklich machen.

Sei ab jetzt auf der Hut und falle nicht mehr auf diese Gerüchte und Unwahrheiten rein. Lass dich nicht von diesen Lügen verunsichern und runterziehen.

Studieren ist keine geheime Kunst.

Es ist Arbeit.

Und diese Arbeit kannst du dir nach deinen eigenen Wünschen gestalten und so ausleben, wie du es für richtig hältst. Mit dem richtigem Mindset kann dein Studium eine der schönsten Zeiten in deinem Leben werden.

Es hängt nur davon ab, was du daraus machst.

 

Bild: © Viktor Hanacek / picjumbo.com
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Autor

Tim Reichel

Tim ist Bestseller-Autor und der Gründer von Studienscheiss. Seit über sechs Jahren hilft er Studenten und löst Probleme im Studium. Außerdem arbeitet er als selbstständiger Coach und als Fachstudienberater an einer großen deutschen Eliteuniversität.

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