Parallel lernen: So bereitest du dich erfolgreich auf mehrere Prüfungen gleichzeitig vor

Parallel lernen: So bereitest du dich erfolgreich auf mehrere Prüfungen gleichzeitig vor

von Tim Reichel

Viele Studenten müssen sich parallel auf mehrere Prüfungen gleichzeitig vorbereiten. Für diese Prüfungsvorbereitung brauchen sie eine neue Strategie. Tippps

Vor kurzer Zeit las ich zufällig ein Interview mit dem chinesischen Starpianisten Lang Lang. Normalerweise interessiere ich mich nicht für diese Art von Musik, aber die Überschrift des Zeitungsartikels machte mich neugierig. Es war ein Zitat von Lang und es ging ungefähr so: „Ein Konzert ist jedes Mal eine Prüfung.“

Immer, wenn Lang auf die Bühne geht und sich an seinen Flügel setzt, fühlt es sich für ihn wie eine Prüfung an. Er ist aufgeregt und weiß, dass es jetzt darauf ankommt, Leistung zu bringen. Tage- und nächtelang hat er sich vorbereitet. Für diesen einen Moment. Dann geht das Licht aus und die Menschen im Publikum werden still. Es geht los; er spielt den ersten Ton.

Und jetzt stell dir vor, Lang würde neben seinem Klavier noch Geige, Querflöte und Cello spielen. Natürlich nicht gleichzeitig, aber wenn er zwei Tage nach seinem ersten Konzert ein zweites und kurz danach ein drittes mit jeweils einem anderen Instrument spielen müsste, dann würde er weniger entspannte Interviews geben, sondern wie ein wahnsinniger in der Vorbereitung feststecken. Ich möchte damit keine Zweifel an Langs Qualitäten streuen. Erstens kann ich das nicht beurteilen und zweitens scheint der Junge richtig erfolgreich zu sein. Sympathisch noch dazu.

Doch viele Studenten kämpfen genau mit dieser Vielfachbelastung.

Am Ende des Semesters können sie sich nicht entspannt einer Prüfungsvorbereitung nach der anderen widmen. Nein: Sie müssen sich parallel auf mehrere Prüfungen gleichzeitig vorbereiten. Im Schnitt hat jeder Student in Deutschland 6 bis 7 Prüfungen pro Semester. Und der entsprechende Prüfungsstoff variiert manchmal so stark, dass das Gefühl entsteht, in zwei oder drei völlig verschiedenen Studiengängen eingeschrieben zu sein.

Paralleles lernen hat es in sich. Es erfordert eine solide Planung und ein großes Maß an Selbstdisziplin. Wenn du selbst häufig für unterschiedliche Prüfungen gleichzeitig lernen musst, dann weißt du, was ich meine. Ohne die richtige Strategie bist du aufgeschmissen, gerätst schnell unter Zugzwang und läufst Gefahr, von deiner Prüfungsphase überfordert zu werden.

Damit du es das nächste Mal etwas leichter hast, habe ich diesen Artikel für dich geschrieben.

 

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Parallel lernen ist anders

Eine konventionelle Prüfungsvorbereitung (für eine Prüfung) unterscheidet sich erheblich von einer Vorbereitungsphase, in der du für mehrere Prüfungen gleichzeitig lernen musst. Der gravierendste Unterschied besteht darin, dass du dich nicht ausschließlich auf ein Thema fokussieren kannst, sondern deine Konzentration aufteilen musst.

Dieser Umstand verhindert die Bündelung deiner mentalen Leistungsfähigkeit, was zu einem höheren Energiebedarf beim Lernen und insgesamt zu einem größeren Zeitaufwand führt. Das Problem dabei ist: Viele Studenten erkennen diese zusätzlich notwendigen Ressourcen (insbesondere den zeitlichen Aspekt) erst dann, wenn es fast schon zu spät ist und die Prüfungstermine gefährlich nahe gerückt sind.

Binsenweisheiten wie „Du musst halt eher anfangen.“ oder „Dann machst du eben zwei, drei Stunden pro Tag mehr.“ helfen dabei nicht – abgesehen davon, dass solche Ratschläge ohnehin überflüssiger Mist sind. Was dich in dieser Situation am ehesten weiterbringt, sind Anpassungen deiner Lernstrategie und pragmatische Tipps, die du sofort umsetzen kannst.

 

10 Tipps, wie du erfolgreich mehrere Prüfungen gleichzeitig vorbereiten kannst

Während meines Studiums habe ich selbst häufig parallel für mehrere Prüfungen lernen müssen und weiß daher aus eigener Erfahrung (und der meiner Kommilitonen), welche Strategien funktionieren können – und welche nicht. Außerdem stehe ich durch meine Arbeit als Fachstudienberater und Studentencoach regelmäßig in Kontakt mit Prüflingen aus unterschiedlichsten Studiengängen.

Basierend auf diesen Erfahrungswerten habe ich zehn Tipps für dich zusammengestellt, dir dabei helfen werden, erfolgreich mehrere Prüfungen gleichzeitig vorzubereiten.

Legen wir los.

 

Tipp #1: Verschaffe dir einen Überblick!

Bevor du deine parallele Prüfungsvorbereitung angehst, ist es wichtig, dass du dir einen soliden Überblick von dem relevanten Lernstoff verschaffst. Dieses Vorgehen ist bei jeder Art von strategischer Überlegung von Bedeutung, aber in deiner aktuellen Situation ganz besonders.

Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Inhalten werden Zusammenhänge häufig nicht auf den ersten Blick deutlich. Außerdem besteht die Gefahr, dass du wichtige Themen übersiehst oder Kleinigkeiten überbewertest. Sammle daher alle Materialien zu deinen Prüfungen und Modulen, die du in die Finger bekommst und erstelle jeweils eine Liste mit den wichtigsten Inhalten.

Lesetipp: Wie du mit der GTD-Methode für immer das Chaos in deinem Kopf beseitigst

 

Tipp #2: Grenze den Stoff ein!

Besonders dann, wenn dir zum Lernen wenig Zeit bleibt, musst du eine sinnvolle Eingrenzung des Lernstoffs vornehmen. Das bedeutet: Du wählst Themen aus, mit denen du dich intensiv beschäftigen wirst und streichst gleichzeitig andere Inhalte, die du für weniger prüfungsrelevant erachtest, von deiner Lernliste.

Falls du beim Streichen zögerst: Mach dir klar, dass du niemals genug Zeit haben wirst, um ein Thema „komplett“ zu lernen – selbst dann nicht, wenn du dich nur für eine einzige Prüfung pro Semester vorbereiten müsstest. Es wird immer Aspekte geben, die du aus zeitlichen Gründen nicht berücksichtigen kannst. Du musst eine Vorauswahl treffen und das am besten so früh wie möglich.

Lesetipp: Zu wenig Zeit zum Lernen? Dann befolge diese 7 Tipps!

 

Tipp #3: Check deinen Kalender!

Die meisten Studenten haben ihre Prüfungstermine relativ gut im Blick. Sie wissen, wann welche Prüfung stattfindet und markieren sich diese Termine deutlich in ihrem Kalender. Was sie hingegen mit erschreckender Regelmäßigkeit nicht beachten, sind ihre anstehenden Verpflichtungen um die Prüfungstermine herum.

Überprüfe daher mit genügend Vorlauf deinen Kalender und stelle sicher, dass in deiner Prüfungswoche und auch während der Vorbereitungszeit keine terminlichen Kollisionen vorhanden sind. Wenn du während deiner Prüfungsvorbereitung drei Arzttermine hast und eine doppelte Schicht in deinem Nebenjob übernehmen musst, machst du dir selbst das Leben schwer.

Lesetipp: Diese 7 Semestertermine musst du dir merken

 

Tipp #4: Plane optimistisch, aber bleib realistisch!

Eine individuelle Planung ist beim parallelen Lernen unverzichtbar. UN-VER-ZICHT-BAR. Wenn du der Meinung bist, dass du ohne einen Plan gleichzeitig für drei Prüfungen lernen kannst und nebenbei noch Geld verdienen, zum Sport gehen und deinen Partner regelmäßig sehen kannst, bitte. Wir sehen uns in ein paar Wochen, wenn ich dir am McDrive meine Bestellung durchgebe. Ohne eine realistische Planung wirst du scheitern.

Du musst dir VOR deiner Prüfungsvorbereitung überlegen, was du erreichen möchtest und konkrete Ziele festlegen. Im nächsten Schritt ordnest du deinen Zielen dann passende Maßnahmen zu und strickst daraus einen individuellen Aktionsplan. Dieser sollte auch optimistisch sein – doch bleib bei deinen Überlegungen realistisch – sonst setzt du dich selbst unter zu großen Druck und machst dich unglücklich.

Lesetipp: Warum du beim Studieren niemals deine Ziele aus den Augen verlieren darfst – eine kleine Geschichte

 

Tipp #5: Themenblöcke definieren

Jede deiner Vorlesung besteht aus Lehrmodulen. Und diese Module setzen sich wiederrum aus einzelnen Themenblöcken zusammen. Diese Blöcke geben die Struktur deiner Vorlesung vor und bilden die Gliederung, die sich dein Dozent überlegt hat. Auf den ersten Blick sind diese Themen nicht immer direkt erkennbar – dazu wirkt der Stoff zu dynamisch oder die einzelnen Blöcke grenzen sich nicht direkt erkennbar voneinander ab.

Deshalb musst du selbst aktiv werden und Themenblöcke zu jeder Vorlesung festlegen. Fasse Inhalte zu Ober- und Unterkategorien zusammen und gliedere damit deinen Prüfungsstoff in einzelne Pakete. Auf diese Weise kannst du einfacher planen, zielgerichteter lernen und behältst die Übersicht

Lesetipp: So kannst du die perfekte Zusammenfassung zum Lernen schreiben – eine Anleitung für Faule

 

Tipp #6: Lernplan aufstellen

Nachdem du deine zeitliche Planung überprüft hast, deine Zeile feststehen und die einzelnen Themenblöcke bekannt sind, solltest du den zu lernenden Stoff in eine sinnvolle Struktur bringen. Erstelle dazu einen Lernplan für deine parallele Prüfungsvorbereitung und plane die erforderlichen Lerneinheiten. Da du für mehrere Prüfungen gleichzeitig lernen musst, ist es unentbehrlich, dass du deine Lernsessions aufeinander abstimmst, um die kurze Zeit optimal nutzen zu können.

Versuche für jeden Tag bis zu deinen Prüfungen ein bestimmtes Lernprogramm festzulegen – auch wenn du einige Tage frei lässt oder anderweitig beschäftigt bist. Hauptsache du überlegst dir ein Vorgehen und hältst es schriftlichen fest. Plane zudem ausreichend Pufferzeiten ein und erlaube dir zwischendurch kurze Erholungspausen.

Lesetipp: Wie du einen Lernplan für deine nächste Prüfung erstellst – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine entspannte Prüfungsphase

 

Tipp #7: Lerne niemals ohne Pausen!

Viele Studenten neigen dazu, in stressigen Phasen voll durchzulernen und verzichten dabei auf Pausen. Auch wenn sie es gut meinen: Mit dieser Strategie schaden sie sich langfristig selbst. Für zwei oder drei Tage mögen diese Marathon-Lerneinheiten funktionieren – danach baut dein Körper allerdings rapide ab, deine Konzentration schwindet und deine Leistungsfähigkeit bricht ein.

Außerdem sinkt deine Gedächtnisleistung, was die bisherige Arbeit zunichtemacht oder um einen großen Anteil abschwächt. Nicht besonders klug, oder? Zwinge dich deswegen – auch dann, wenn du unter großem Druck stehst und wenig Zeit hast – zu regelmäßigen Pausen und Erholungseinheiten. Lernen ist wie Hochleistungssport: Ohne Regenration geht es nicht.

Lesetipp: Richtig Pause machen: Wie du deine Lernpausen optimal nutzt und das Maximum an Erholung erreichst

 

Tipp #8: Lerne abwechselnd, niemals gleichzeitig!

Versteh mich nicht falsch: Mit „gleichzeitig lernen“ ist nicht gemeint, dass du in ein und derselben Minute für zwei Prüfungen lernen solltest. Du sollst nicht mit dem linken Auge in Vorlesungsskript A lesen, während du mit dem rechten Auge die Definitionen aus Vorlesung B wiederholst. Unter parallelem Lernen ist vielmehr zu verstehen, dass du dich während EINES Zeitraum um MEHRERE Prüfungen gleichzeitig kümmerst – allerdings laufen die zugehörigen Lerneinheiten nacheinander ab.

Das muss auch so sein, denn sonst würdest du aufgrund der Reizüberflutung untergehen und am Ende gar nichts von deiner Prüfungsvorbereitung schaffen. Lerne daher immer abwechselnd, aber niemals gleichzeitig.

Lesetipp: Das verblüffend einfache Geheimnis hochproduktiver Studenten

 

Tipp #9: Lerne niemals den ganzen Tag ein Fach!

Ein scharfer Fokus ist beim parallelen Lernen maßgeblich für deinen Erfolg. Viele Studenten versuchen diese Fokussierung zu erreichen, indem sie sich für einige Tage am Stück mit der gleichen Prüfungsvorbereitung beschäftigen. Sie meinen, dass man dadurch einfacher im Thema bleiben und die Inhalte besser verstehen könnte. An der Theorie ist etwas dran und ich kenne Studenten, die damit Erfolg haben – leider nur einige wenige Studenten.

Den meisten Menschen (mich eingeschlossen) ergeht es aber anders: Wenn wir uns über Stunden mit der gleichen Sache beschäftigen, nimmt unser Interesse ab. Wir langweilen uns, werden anfälliger für Ablenkungen und verschwenden Zeit. Zeit, die wir nicht haben. Solltest du auch zur letzteren Sorte gehören, ist es sinnvoll, deine Lerntage durchzumixen. Lerne in Etappen und arbeite über den Tag verteilt an verschiedenen Prüfungsinhalten, damit du Abwechselung hast und fokussiert bleibst.

Lesetipp: Wie du mit der Pomodoro-Technik an einem einzigen Tag mehr schaffst, als sonst in einer ganzen Woche

 

Tipp #10: Werde nicht nervös – mache dir Mut!

Eine Sache ist neben den strategischen und technischen Aspekten von oben mindestens genauso wichtig für eine erfolgreiche Vorbereitung von mehreren Prüfungen: deine Einstellung. Nur mit dem richtigen Mindset wird es dir gelingen, deine Mammut-Aufgabe zu bewältigen und alle Prüfungen zu deiner Zufriedenheit zu bestehen. Ich erlebe viele Studenten, die unter Zeitdruck und Lernschwierigkeiten den Kopf verlieren.

Sie werden nervös, werfen ihre Strategie über den Haufen und stellen sich damit selbst ein Bein. Am Ende scheitern sie nicht am Prüfungsstoff – sondern an sich selbst. Damit dir das nicht passiert, musst du Ruhe bewahren und dir selbst Mut zusprechen. Selbst dann, wenn die Lage brisant ist und sich wenig Positives erkennen lässt. Nur mit der richtigen Einstellung hast du überhaupt eine Chance deine Herausforderungen zu meistern.

Lesetipp: Die wichtigste Regel für eine erfolgreiche Prüfungsphase

 

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Fazit

Es ist möglich, sich parallel auf mehrere Prüfungen gleichzeitig vorzubereiten – und dabei auch noch so etwas wie ein Privatleben neben der Uni zu haben und gute bis sehr gute Noten anzupeilen. Allerdings nur, wenn man es klug anstellt und seine Strategie anpasst.

Mit den zehn Tipps von oben habe ich dir gezeigt, wie es dir gelingen kann, stressige Prüfungsphasen zu überstehen und das beste aus der Situation zu machen. Du brauchst Übersicht und einen Plan, musst den Stoff eingrenzen, schrittweise und abwechslungsreich lernen. Außerdem musst du ruhig bleiben und darfst dich nicht verrückt machen lassen.

Das ist alles leichter gesagt als getan – ich weiß. Aber wenn du dich während deiner nächsten parallelen Prüfungsvorbereitung an zwei oder drei der Tipps hältst, wird sich deine Arbeitsweise deutlich verbessern. Du wirst strukturierter vorgehen, entschlossener lernen und gelassener schlafen können. Zudem werden sich deine Noten verbessern und wirst trotz der ganzen Lernerei wenigstens etwas Freizeit haben.

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Bild: © Lukas Budimaier / unsplash.com
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Autor

Tim Reichel

Tim ist Bestseller-Autor und der Gründer von Studienscheiss. Seit über sechs Jahren hilft er Studenten und löst Probleme im Studium. Außerdem arbeitet er als selbstständiger Coach und als Fachstudienberater an einer großen deutschen Eliteuniversität.

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