Juhu, es ist Montag: 7 Gründe, dein Studium zu lieben

von Tim Reichel

„Och nö, nicht schon wieder Montag.“

Wenn du auch zu der Montagshasserfraktion gehörst, die jeden neuen Wochenstart verfluchen und in ihm die Wurzel allen Übels sehen, dann möchte ich dir etwas sagen:

Hör auf zu heulen!

Hör auf damit, dem Montag die Schuld für deine Motivationsprobleme zu geben. Und hör auf damit, wie alle anderen Mitläufer unzufrieden in die neue Woche zu starten – sondern fang endlich an, den Schalter in deinem Kopf umzulegen.

Der Montag ist nämlich nicht der Start in die Verdammnis; er ist der Beginn einer neuen Woche, die du dir selbst ausgesucht hast. Und: Die du selbst beeinflussen kannst.

Das Problem ist nur: Wenn du diese Woche komplett negativ und unmotiviert anfängst, verbaust du dir selbst die Chance, das Beste aus dir herauszuholen. Du nimmst dir selbst die Energie und machst dich unglücklich.

Damit dir das in Zukunft nicht mehr passiert, zeige ich dir jetzt sieben Gründe, warum du dich auf jeden Montag freuen solltest.

 

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7 Gründe, warum dein Montag richtig gut wird

Wer montagvormittags seine Social-Media-Kanäle besucht und Facebook oder Instagram checkt, wird mit Postings, die den Montag bejammern, zugeschmissen. Nichts ist schlimmer als dieser eine Tag – eine wahre Katastrophe.

Doch ab heute machst du bei diesem Quatsch nicht mehr mit. Du lässt dich jetzt nicht mehr runterziehen, sondern stellst die positiven Seiten in den Vordergrund. Diese sieben Ideen helfen dir dabei:

 

1. Du tust genau das, was du tun möchtest

Mach dir bitte eines klar: Wenn du am Montagmorgen zur Vorlesung fährst, dich schon früh zum Lernen an den Schreibtisch setzt oder noch im Dunkeln zur Bib wanderst, machst du das aus einem wichtigen Grund: Du möchtest das so.

Natürlich kann es nervig sein, wenn du direkt nach dem Wochenende in den harten Unialltag zurückgeholt wirst, aber letztendlich tust du genau das, was du tun möchtest: Du möchtest studieren. Du möchtest etwas lernen. Du möchtest diesen Abschluss. Und nur weil einige kleine Schritte auf dem Weg zu deinem großen Ziel unbequem sind, heißt das nicht, dass du rumjammern oder aufgeben darfst. Dass es nicht leicht werden würde, wusstest du vorher – aber du bist stark genug, es trotzdem zu schaffen.

 

2. Du führst ein selbstbestimmtes Leben

Wenn es beim Studieren besonders stressig oder ungemütlich wird, darfst du nicht vergessen, dass du dich bewusst für dein Studium entschieden hast. Vielleicht wusstest du vorher nicht zu 100 Prozent, was auf dich zukommt, aber du hast das Privileg, dass du dir selbst aussuchen kannst, wie du dein Leben gestaltest.

Niemand zwingt dich dazu, zu studieren. Du führst ein selbstbestimmtes Leben und darfst ganz individuell entscheiden, wie du deine Zeit einteilst. Und im Rahmen dieser Freiheit hast du dich für ein Studium entschieden. Mit sämtlichen Vorzügen, aber auch allen Konsequenzen.

 

3. Du entscheidest selbst darüber, wie du dich fühlst

Deine Gedanken haben großen Einfluss darauf, wie du dich fühlst. Natürlich kannst du deine Gefühle nicht komplett steuern – aber du kannst sie durch deine Gedanken beeinflussen. Positiv und negativ.

Das bedeutet: Du kannst selbst entscheiden, wie du dich an einem Montagmorgen fühlst. Überwiegt die schlechte Laune, weil du früh raus musst und eigentlich keine Lust hast? Oder möchtest du lieber optimistisch in die Woche starten und versuchen, über dich hinauszuwachsen? Versuche einen gedanklichen Schwerpunkt zu setzen und entscheide dich bewusst für ein positives Mindset.

 

4. Du lernst etwas dazu

Mit der Einschreibung an deiner Hochschule hast du einen Investmentvertrag abgeschlossen: Die nächsten 3-5 Jahre investierst du in dich selbst. In deine Bildung und in deine Zukunft.

Und mit jedem Tag, an dem du etwas für dein Studium tust und etwas dazu lernst, zahlt sich dein Investment mehr aus. Jeden Tag, an dem du dein Studium ernst nimmst und besser wirst, erhöhst du deinen Output. Darum ist dein Einsatz an jedem Montag wertvoll und wird dich weiterbringen.

 

5. Du verlässt deine Komfortzone und entwickelst dich weiter

Deine größten persönlichen Verbesserungen finden außerhalb deiner Komfortzone statt. Wenn dir alles leichtfallen würde und du dich niemals überwinden oder anstrengen müsstest, würdest du niemals über dich hinauswachsen.

Du würdest immer auf einem konstanten Niveau bleiben, anstatt dich weiterzuentwickeln. Deswegen ist jeder neue Tag, an dem du über deinen Schatten springst und dich aus deiner Komfortzone wagst, ein Erfolg für dich.

 

6. Du triffst deine Kommilitonen wieder

Ohne deine Kommilitonen wäre das Studieren langweilig. Klar: Grundsätzlich stehen deine Ausbildung und deine Hochschulkarriere im Mittelpunkt, aber erst die Menschen, mit denen du zusammen studierst, machen deine Zeit an der Uni zu etwas Besonderem.

Und jeder Montag ist ein kleines Wiedersehen mit deinen Kommilitonen, von denen einige zu deinen besten Freunden zählen oder bald zählen werden. Allein diese kleine Wiedervereinigung macht den Montag zu einem guten Tag.

 

7. Du lässt dich nicht beeinflussen und machst dein Ding

Lässt du dich eher von der herrschenden Stimmung anstecken oder ziehst du unbeirrt dein Ding durch, ohne dich von außen beeinflussen zu lassen? Und die viel wichtigere Frage: Wie möchtest du gerne sein? Frei, unabhängig und optimistisch oder manipulierbar und voreingenommen?

Keine Frage: Du möchtest dein eigenes Ding durchziehen – und das wirst du auch schaffen. Du darfst dich dabei nur nicht von externen Einflüssen ablenken lassen. Du weißt, wo du hinmöchtest und niemand wird dich von diesem Weg abbringen.

 

Du hast die Wahl

Jeden Montagmorgen, wenn es für dich wieder heißt „aufstehen und studieren“, hast du die Wahl: Möchtest du positiv und energiegeladen an deinem Uniabschluss arbeiten oder nimmst du dein Studium nur als nervige Belastung wahr?

Du entscheidest selbst, was du aus deinem Tag machst und was du in den Fokus stellen möchtest. Natürlich ist das manchmal unbequem für dich, aber du musst das große Ganze sehen: Was ist dein übergeordnetes Ziel? Und: Lohnt es sich für dieses Ziel zu arbeiten und dich für einen kurzen Moment zu quälen? Vergiss nicht, dass du immer die Wahl hast und mach dir klar, warum es sich lohnt, jetzt stark und optimistisch zu sein.

 

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Fazit

Montage sind nicht furchtbar; Montage sind Einstellungssache.

Und wenn deine Einstellung im Eimer ist, dann wird es dein Montag auch sein – und mit ihm deine ganze Woche. Doch dem kleinen Motivationstief am Wochenanfang bist du nicht hilflos ausgeliefert.

Du kannst etwas daran ändern und bewusst Einfluss darauf nehmen, wie du den Montag angehst. Dazu brauchst du nur ein bisschen über deine Ziele nachzudenken und kannst dann eine bewusste Entscheidung treffen: Möchte ich positiv an die neue Woche herangehen und für meinen Traum arbeiten oder nicht?

Je nachdem, wie du diese Frage beantwortest, wird es dir gelingen, den Schalter in deinem Kopf umzulegen und dich damit von den frustrierten Montagshassern zu abzusetzen. Denn dann startest du mit positivem Elan in die neue Woche und wirst mehr erreichen als jemals zuvor.

 

Bild: © Ryan McGuire / gratisography.com
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Autor

Tim Reichel

Tim ist Autor, Wissenschaftler und der Gründer von Studienscheiss. Seit über sieben Jahren coacht er Studenten und löst Probleme im Studium. Außerdem hält er Vorträge, veranstaltet Seminare und arbeitet er an einer großen deutschen Universität als Studienberater. Hier erfährst du mehr über Tim Reichel

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