9 Gründe, warum du (noch) kein Einser-Student bist

9 Gründe, warum du (noch) kein Einser-Student bist

von Tim Reichel

Wenn du auch ein Einser-Student werden willst oder dich einfach im Studium verbessern möchtest, dann gibt es hier ein paar Tipps und Denkanstöße für dich.

Du lernst wie verrückt.

Du schiebst eine Nachtschicht nach der anderen, aber dein großer Durchbruch im Studium bleibt trotzdem aus. Ein Einser-Schnitt? Nicht mehr als ein Wunschtraum.

Anstatt endlich die Lorbeeren für die ganze harte Arbeit einzustreichen, versinken deine Noten im Mittelmaß – wenn du deine Prüfungen überhaupt bestehst. Irgendwie läuft es bei dir nicht rund.

Ich möchte dir keine Angst machen, aber ich kenne viele Studenten, die unzufrieden mit ihrer Leistung sind und furchtbar gerne bessere Noten hätten. Dabei sind Topnoten im Studium nicht das Wichtigste. Und trotzdem steht diese Kennzahl unverkennbar für die Qualität und Leistungsfähigkeit eines Uni-Absolventen.

Wenn du also auf den „Ich-muss-unbedingt-überall-eine-Eins-haben-Zug“ mit aufspringen willst oder dich einfach ein bisschen im Studium verbessern möchtest, habe ich jetzt ein paar Denkanstöße und Lösungsansätze für dich.

 

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Warum du kein Einser-Student bist und wie du das ändern kannst

Erfolg im Studium musst du dir erarbeiten. Studenten, die regelmäßig gute Noten einfahren, sind nicht unbedingt talentierter oder intelligenter als du. Natürlich gibt es auch ein paar wenige Hochbegabte – aber das ist eher die Ausnahme.

Wenn du konstant Topleistungen abrufen möchtest, die sich auch in deinen Noten widerspiegeln, musst du die richtige Einstellung an den Tag legen und über die passenden Methoden und Arbeitstechniken Bescheid wissen.

Diese 9 Dinge solltest du jedenfalls abstellen:

 

#1 Du setzt die falschen Prioritäten

Wenn du beim Studieren unter den besten 5 % deines Jahrgangs sein möchtest aber gleichzeitig 20 Stunden pro Woche arbeitest, bei jeder Gelegenheit feiern gehst und zeitaufwändige Hobbies betreibst, wirst du schnell Probleme mit deinem Kalender bekommen.

Du kannst nicht alles schaffen und musst dich zwischen deinen Alternativen entscheiden – besonders dann, wenn du in einem Bereich (deinem Studium) richtig gut sein möchtest. Keine Prioritäten zu setzen, bedeutet keine Strategie zu haben. An sich ist das nicht schlimm, aber Bestleistungen erzielst du so nicht. Genauso wenig, wenn du andere Bereiche höher priorisierst als dein Studium.

Lösungsvorschlag: Überlege dir, was dir wirklich wichtig und vergebe Prioritäten! Frage dich: „Welchen Stellenwert hat mein Studium für mich und werde ich mit dieser Einstufung glücklich?“

 

#2 Du studierst nicht professionell genug

Locker nebenbei studieren und im Vorbeigehen gute Noten abstauben funktioniert nicht. Bei besonders leichten Modulen und entspannten Prüfern kannst du vielleicht damit Erfolg haben, aber in Summe wirst du so nie zu einem Einser-Studenten.

Du musst die Sache professionell angehen und dein Studium ernst nehmen. Sieh es als deinen Beruf an (unabhängig davon, dass du dafür nicht bezahlt wirst) und versuche dich stetig zu verbessern.

Lösungsvorschlag: Werde zu einem Vorzeigestudenten und bring etwas mehr Seriosität in dein Studentenleben! Du musst nicht zum Spießer mutieren, aber hör auf, dich wie ein Amateur zu verhalten.

 

#3 Du bist nicht bereit, Opfer zu bringen

Großen Erfolg an der Uni hast du nur, wenn du andere Bereiche aus deinem Leben zurückstellst und Opfer bringst. Ich meine damit nicht, dass du deine Freunde nicht mehr treffen sollst oder dich sozial isolieren musst, aber hin und wieder musst du dein Studium bevorzugen.

Wenn du nicht dazu bereit bist, deinen Fokus für einen kurzen Moment aufs Studieren zu legen und andere Bereiche dafür auszublenden, kannst du deinen Einser-Schnitt vergessen.

Lösungsvorschlag: Denke darüber nach, welche Dinge du für dein Studium – für einen kurzen Moment – opfern könntest! Wäre das schlimm oder ist es die Mühe am Ende wert?

 

#4 Du planst schlecht oder gar nicht

Studenten, die ohne Plan einfach drauf los studieren, verzetteln sich oft und bleiben weit unter ihren Möglichkeiten. Mit ein klein wenig Planung hingegen, wird dein Studium einfacher und du vermeidest blöde Fehler.

Außerdem laufen dein Unialltag und deine Prüfungsvorbereitung durch eine kluge Zeitplanung entspannter und produktiver ab. Das bedeutet am Ende: Mehr Freizeit und bessere Prüfungsergebnisse.

Lösungsvorschlag: Plane dein Semester voraus und lege dir eine grobe Struktur fest! Arbeite mit Wochen- und Tagesplänen, damit du an alle wichtigen Aufgaben denkst und genug Freizeit bekommst.

 

#5 Du arbeitest unproduktiv

Viele Studenten sind beschäftigt: Sie sortieren fleißig ihre Unterlagen, fassen unglaublich viele Informationen zusammen und recherchieren, was das Zeug hält. Sie tun zwar etwas – aber am Ende bringt ihnen das nichts. Sie sind beschäftigt, aber nicht produktiv.

Wenn du dich also fragst, warum du beim Studieren immer unter deinen Möglichkeiten bleibst und auch sonst nicht viel gebacken bekommst, dann liegt es vielleicht daran, dass du deine Zeit mit unnötigen Dingen füllst, die dich deinen Zielen nicht näher bringen.

Lösungsvorschlag: Analysiere deine letzten Aktionen fürs Studium und deine Lernsessions! Wie waren die Ergebnisse? Haben dir deine Aktivitäten etwas gebracht oder hast du dich mit unnötigem Kleinkram beschäftigt?

 

#6 Du hast deine Ziele nicht klar definiert

Hast du festgelegt, was du im Studium erreichen möchtest? Ganz konkret und schwarz auf weiß? Ohne klare Ziele wirst du niemals zu einem Einser-Studenten. Denn wie willst du etwas erreichen, von dem du gar nicht genau weißt, was es überhaupt ist? Richtig, gar nicht.

Keine Ziele zu setzen, ist eine der wirkungsvollsten Methoden, mit denen du dein ganzes Studium lang unproduktiv und erfolglos bleibst. Besser kannst du dich nicht selbst ausbremsen.

Lösungsvorschlag: Definiere deine Ziele fürs Studium und schreib Sie auf. Sei dabei so konkret wie möglich. Teile danach deine großen Ziele in kleine Zwischenziele auf und lege für jeden Schritt eine Aktivität fest!

 

#7 Du traust dir den Erfolg nicht zu

Nur wenn du selbst an dich glaubst und dir den Erfolg gönnst, wirst du richtig durchstarten. Hör auf, dich von deinen Zweifeln und Ängsten bestimmen zu lassen und entwickle ein gesundes Selbstbewusstsein.

Das ist leichter gesagt als getan, aber du kannst klein anfangen: Beginne damit, deine negativen Gedanken erst zu erkennen und dann in positive Muster umzulenken. Dadurch etablierst du eine positive Grundeinstellung.

Lösungsvorschlag: Schreibe 10 Gründe auf, warum du im Studium erfolgreich sein wirst und nenne 5 deiner größten Stärken. Geh bei allen neue Herausforderungen so vor, dass du dir zuerst überlegst, warum du es schaffen wirst – nicht umgekehrt.

 

#8 Du umgibst dich mit den falschen Menschen

Dein direktes Umfeld hat einen größeren Einfluss auf dich, als du glaubst. Wenn du dich hauptsächlich mit Menschen umgibst, die negativ denken und sich den ganzen Tag nur beschweren oder andere Leute runtermachen, wird sich das langfristig auf dich und dein Verhalten auswirken. Und zwar nicht positiv.

Genauso läuft es, wenn deine Lerngruppe nur aus Kommilitonen besteht, die gar kein Interesse daran haben, gute Noten zu bekommen und stattdessen lieber ihre Zeit vertrödeln.

Lösungsvorschlag: Gewöhn dir an, zwischen Freunden und Lernpartnern zu unterscheiden! Nur weil ihr euch gut versteht, müsst ihr noch lange nicht zusammen arbeiten (Im ersten Moment wirkt das hart, aber langfristig hilft es euch beiden).

 

#9 Du schaffst es nicht, dich selbst zu motivieren

Motivationsprobleme hat jeder. Dabei ist es egal, ob du um 8 Uhr in der Vorlesung sein musst oder endlich mit dem Lernen anfangen solltest. Einser-Studenten schaffen es in diesen Situationen allerdings sich selbst zu motivieren und trotzdem loszulegen.

Wenn dir das nicht gelingt, hast du ein Problem, denn: Den Job wird dir niemand abnehmen. Beim Studieren bist du für dich selbst verantwortlich. Du hast viele Freiheiten, aber musst dich auch durchbeißen.

Lösungsvorschlag: Erstelle eine Liste mit positiven Eigenschaften, die du gerne selbst hättest und stell dir vor, wie erfolgreich du dadurch sein wirst! Arbeite jeden Tag an deinem positiven Selbstbild!

 

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Fazit

Einser-Studenten heben sich hauptsächlich durch ihre Einstellung zum Studium vom Durchschnittsstudenten ab. Sie verfügen außerdem über die besseren Arbeitstechniken und studieren brutal effizient.

Einser-Studenten wissen genau, was sie wollen und haben klare Ziele für ihr Studium. Ihnen ist bewusst, dass sie für ihren Erfolg einzelne Lebensbereiche vernachlässigen und kurzzeitig hinten anstellen müssen. Für sie ist das aber in Ordnung, denn der langfristige Erfolg ist ihnen wichtiger als kurzfristige Erlebnisse.

Du musst kein Einser-Student werden.

Du musst nur wissen, was du in deinem Studium erreichen möchtest und dann dafür eintreten. Wenn du Topnoten haben willst, muss dir klar sein, dass du dafür Opfer bringen und dich aus deiner Komfortzone heraustrauen musst.

Bist du dazu bereit?

 

Bild: © Ryan McGuire / gratisography.com
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Autor

Tim Reichel

Tim ist Bestseller-Autor und der Gründer von Studienscheiss. Seit über sechs Jahren hilft er Studenten und löst Probleme im Studium. Außerdem arbeitet er als selbstständiger Coach und als Fachstudienberater an einer großen deutschen Eliteuniversität.

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