Studienanfänger aufgepasst: 11 fundamentale Tipps zum Studieren, die jeder Ersti kennen muss

Studienanfänger aufgepasst: 11 fundamentale Tipps zum Studieren, die jeder Ersti kennen muss

von Tim Reichel

Viele Studienanfänger haben es zu Beginn ihres Studiums schwer und wissen nicht, wie sie erfolgreich studieren sollen. Diese Ersti-Tipps helfen dir...

Viele Studienanfänger beginnen ihre Zeit an der Uni in dem Glauben, dass die Sache schon irgendwie laufen wird. Nur leider wird sie das nicht. Selbst dann, wenn du gut in der Schule warst und ein tolles Abitur in der Tasche hast, bedeutet das noch lange nicht, dass du auch erfolgreich studieren kannst.

Studium ist nicht gleich Schule – doch bevor die meisten Erstis diese Ungleichung verstanden haben, ist es schon zu spät: Wenn du dein Studium nicht ernst nimmst und professionell angehst, wirst du schneller scheitern, als du „Exmatrikulation“ sagen kannst.

Und das ist traurig.

Aber kein Grund zur Sorge: Es liegt an dir, möglichst früh im Studium die Kontrolle zu übernehmen und die Weichen auf Erfolg zu stellen. Es ist deine Entscheidung, ob du erst einmal abwartest und schaust, wie sich die Dinge entwickeln, oder ob du dein Studentenleben von Beginn an nach deinen eigenen Wünschen und Vorlieben gestaltest.

In diesem Artikel zeige ich dir, worauf du dabei achten musst.

 

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Diese Tipps muss jeder Studienanfänger kennen

Ohne Umschweife – beachte diese Tipps und du startest optimal in dein Studium:

 

1. Nimm dein Studium ernst!

Wenn du erfolgreich und zufrieden studieren möchtest, musst du – besonders als Studienanfänger – einen ganzen Batzen Zeit und Energie in deinen neuen Lebensabschnitt investieren. Du musst dein Studium ernst nehmen und dich voll und ganz darauf einlassen. Denn: Hauptsächlich deine Einstellung entscheidet über deinen Studienerfolg und bildet die Grundlage für ein erfülltes Studentenleben. Nur, wenn du deiner neuen Herausforderung mit der richtigen inneren Haltung begegnest, kannst du deine Zeit an der Uni optimal gestalten.

Natürlich wird es zwischendurch nervig sein, wenn dich der harte Unialltag in Beschlag nimmt, aber letztendlich tust du genau das, was du tun möchtest: studieren. Du möchtest etwas lernen. Du möchtest diesen Abschluss. Und nur weil einige kleine Schritte auf dem Weg zu deinem großen Ziel unbequem sind, heißt das nicht, dass du rumjammern oder aufgeben darfst. Dass es nicht leicht werden würde, wusstest du vorher – aber du bist stark genug, es trotzdem zu schaffen.

Jedes Mal, wenn es beim Studieren besonders stressig oder ungemütlich wird, darfst du nicht vergessen, dass du dich bewusst für dein Studium entschieden hast. Vielleicht wusstest du nicht zu 100 Prozent, was auf dich zukommt, aber du hast das Privileg, dass du dir selbst aussuchen kannst, wie du dein Leben gestaltest. Niemand zwingt dich dazu, zu studieren. Du führst ein selbstbestimmtes Leben und darfst frei entscheiden, wie du deine Zeit einteilst. Und im Rahmen dieser Freiheit hast du dich für ein Studium entschieden. Mit sämtlichen Vorzügen, aber auch allen Konsequenzen.

To-do: Nimm dein Studium ernst und mach dir klar, dass du genau das tust, was du tun möchtest!

 

 

2. Plane dein Studium!

Hast du immer einen Plan im Kopf oder bist du jemand, der gerne in den Tag hineinlebt und die Dinge auch einmal auf sich zukommen lässt? Beides ist völlig okay. Im Studium kann planloses Verhalten und orientierungsloses Rumstudieren allerdings größere Probleme verursachen, als du vielleicht denkst. Ohne einen generellen Plan verpasst du schöne Gelegenheiten, bekommst zu wenig von deinem Studium mit und bleibst oft unter deinen Möglichkeiten.

Das heißt konkret: Du übersiehst interessante Fächer, verpasst wichtige Semestertermine und springst später chaotisch von Prüfung zu Prüfung. Natürlich hast du jedes Mal viel zu wenig Zeit zum Lernen. Das Auslandssemester in Südamerika wolltest du auch schon längst organisiert haben, aber du hattest es irgendwie nicht mehr auf dem Schirm. Dumm gelaufen, oder? Nein, schlecht geplant!

Lege dir deswegen zum Studienanfang einen Plan für deine Zeit an der Uni zurecht, schreibe deine Ziele auf und versuche die wichtigsten Stationen im Vorfeld zu planen – zumindest grob. Durchdenke dein Studium und studiere nicht orientierungslos vor dich hin. Mit einem Plan bestimmst du deinen Studienverlauf selbst und kannst deine Freiheiten als Student viel besser nutzen!

Ohne Plan lebst und studierst du einfach vor dich hin. Das Problem dabei ist: Irgendwann verlierst du die Kontrolle. Du rettest dich dann nur noch von Deadline zu Deadline, verpasst einen wichtigen Termin nach dem anderen und bekommst schlechte Noten. Deswegen brauchst du einen roten Faden, der dich locker aber zielgerichtet durch dein Studium führt und dir das tägliche Arbeiten erleichtert.

To-do: Plane dein Studium und gestalte deine Zukunft selbst – lass dich nicht einfach treiben!

 

 

3. Werde zum Selbstmanager

An heutige Studienanfänger werden hohe Anforderungen gestellt. Es ist nicht ausreichend, dass du klug bist, eine schnelle Auffassungsgabe hast und gut auswendig lernen kannst. Etwas anderes ist viel wichtiger: Du musst dein gesamtes Studentenleben geschickt organisieren können und den Überblick behalten. Du musst dein Studium klug managen und auch außerhalb deiner Vorlesungen eine gute Figur machen. Für diese Aufgaben bist du selbst zuständig – niemand wird sie dir abnehmen.

Deine Uni liefert dir die Inhalte – was du daraus machst, ist deine Sache. Niemand wird dich an die Hand nehmen und dir Schritt für Schritt zeigen, wie du Vorlesungen, Lerneinheiten, Nebenjob, Partys und Alltag unter einen Hut bekommst. Als Student musst du dich um alles selbst kümmern und sehen, wie du klarkommst. Wenn du darauf hoffst, dass dir jemand zeigt, wie man strukturiert arbeitet oder produktiv studiert, bist du auf dem Holzweg.

Du kannst lange darauf warten, dass dir deine Hochschule unter die Arme greift und dir beibringt, wie du ein guter Student wirst. Doch sie meint es nicht böse. Du sollst selbstständig werden – und unter den gegebenen Umständen bleibt dir nichts anderes übrig. Wichtig ist nur, dass dir deine neue Rolle von Studienbeginn an bewusst ist. Mach dir von Anfang an klar, dass du selbstständig arbeiten und deinen Alltag eigenständig organisieren musst. Je eher du dich daran gewöhnst, desto besser findest du dich im Studium zurecht.

To-do: Mach dir bewusst, dass du für die Organisation und Struktur deines Studentenalltags verantwortlich bist und nimm deine neue Rolle des Selbstmanagers ein!

 

 

4. Teile deine Zeit klug ein!

Entgegen aller Erwartungen: Als Student hast du wenig Zeit. Studieren ist ein Full-Time-Job. Während der Vorlesungszeit hetzt du von einer Univeranstaltung zur nächsten, kämpfst dich durch Skripte und Bücher. Nebenbei hast du vielleicht noch einen Studentenjob und musst dich um deine Wohnung kümmern.

Wenn du dann noch eine Studienarbeit schreiben musst oder andere Verpflichtungen hast, bleibt noch weniger freie Zeit übrig. Nach den Vorlesungen wird es nicht besser, denn jetzt kommen die Prüfungen. Das heißt für dich: Endlos lange Klausurvorbereitung, lernen bis an die Schmerzgrenze und jede Menge Prüfungsstress.

Wenn dein Studium erst einmal richtig Fahrt aufgenommen hat, ist dein Terminplan voll – und zwar bis obenhin. Gefühlt entstehen mit einer erledigten Aufgabe fünf neue Punkte auf deiner To-do-Liste. Dein Umgang mit Zeit wird zu einer wichtigen Schlüsselkomponente in deinem Alltag und zum Erfolgsfaktor Nummer 1.

Deshalb musst du deinen Fokus auf die wichtigen Dinge legen und produktiv studieren. Du darfst nicht die Übersicht verlieren und verschwenderisch mit deiner Zeit umgehen. Du musst deine freien Ressourcen klug einteilen und ein selbstständiger Zeitmanager werden. Denn ein solides Zeitmanagement ist deine Fahrkarte in ein entspanntes und erfolgreiches Studium. Wenn du dir deine Zeit geschickt einteilst und ein kleines bisschen planst, hast du sofort mehr Freizeit und bekommst endlich die Noten, die du verdienst.

To-do: Werde dein eigener Zeitmanager und teile deine Zeit klug ein! Erstelle einen Plan für die nächste Woche und reserviere Zeitfenster für deine wichtigsten Aufgaben!

 

 

5. Lerne mit System!

Wenn du im Studium einfach drauf los lernst, wirst du es nicht weit bringen. Möglicherweise kommst du ohne Konzept durch die ersten Wochen und Monate. Spätestens aber, wenn es während der Prüfungsvorbereitung ernst wird, gelangst du schnell an deine Grenzen. Was du dann brauchst, ist eine Strategie. Eine Lösung mit der du den ganzen Stoff schnell und elegant in deinen Kopf bekommst – denn unproduktives Alibilernen kannst du dir nicht leisten.

Deshalb brauchst du eine kluge Herangehensweise, um deine Lerneinheiten so aussichtsreich wie möglich zu gestalten. Du brauchst eine Lernstrategie, ein System, an dem du dich orientieren kannst. Sinnvoll eingesetzt geben dir Lernstrategien im Studium Sicherheit – Sicherheit, die du brauchst, um mit dem Lernen anzufangen und die Sache bis zum Ende durchzuziehen.

Lernstrategien geben deinem Lernprozess eine Form. Sie sorgen dafür, dass du jederzeit genau weißt, was zu tun ist. Schritt für Schritt arbeitest du dich voran, bis deine Lerninhalte sitzen und du gut vorbereitet zur Prüfung gehen kannst. Allerdings musst du dein eigenes System erst einmal finden.

Und darum musst du so früh wie möglich mit der Suche anfangen: Welche Lernmethoden funktionieren bei dir am besten? Wie kannst du dir wichtige Inhalte am schnellsten aneignen und welche Techniken greifen bei dir ins Leere? Bist du eher der analoge oder der digitale Lerntyp? Lernst du lieber morgens oder abends? In der Gruppe oder allein? Experimentiere zum Studienbeginn ein wenig und finde dein eigenes System.

To-do: Lerne nach System und finde heraus, welche Lernstrategien bei dir am besten funktionieren!

 

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6. Nimm jede Prüfung ernst!

Egal, wie gut dein Semester läuft: Sobald deine Prüfungen anstehen, werden die Karten neu gemischt – und das in jedem Semester. Es spielt keine Rolle mehr, ob deine Vorlesungen gut verlaufen sind, der Professor deine Hausarbeit toll fand oder du im Praktikum gut abgeschnitten hast. Wenn du deine Prüfungsphase nicht erfolgreich hinter dich bringst, leidet ein ganzes Studienjahr.

Wenn du etwas Zählbares mitnehmen willst, musst du deine Prüfungen gut bestehen. Aber das wird dir nur gelingen, wenn du sie ernst nimmst – und zwar jede Einzelne. Höre nicht darauf, wenn dir ältere Kommilitonen von dieser und jener „einfachen“ Klausur berichten; verlasse dich nicht auf solche Erfahrungsberichte. Denn sobald du eine Prüfungsleistung unterschätzt und nur im Schongang dafür lernst, hast du den Kampf schon verloren und wirst später die Quittung dafür bekommen.

Versteh mich nicht falsch: Selbstbewusstsein ist wichtig. Aber Selbstüberschätzung bricht dir das Genick. Im Studium und im ganzen Leben. Natürlich musst du an dich glauben und deine Aufgaben voller Selbstvertrauen in Angriff nehmen, doch wenn du dabei überheblich bist und deine Fähigkeiten überbewertest, schadest du dir selbst.

Begehe niemals den Fehler, den viele Studienanfänger machen, und nimm eine Prüfung oder gar eine ganze Prüfungsphase auf die leichte Schulter. Unterschätze deine Herausforderungen im Studium nicht, sondern begegne jeder Situation mit dem nötigen Respekt und der erforderlichen Professionalität.

To-do: Mach dir klar, dass jede Prüfung wichtig ist und unterschätze niemals deine Prüfungsphase!

 

 

7. Lies deine Prüfungsordnung!

Stell dir dein Studium vor wie ein Gesellschaftsspiel, bei dem es darum geht, dass du und deine Kommilitonen einen Uniabschluss schaffen. Als Studienanfänger stehst du am Start – kurz vor deinem ersten Zug. Im Laufe der Zeit müssen Aufgaben gelöst (Klausuren) und Punkte gesammelt (Credit Points) werden. Am Ende, wenn du genügend Punkte erspielt hast, begegnest du deinem Endgegner (Abschlussarbeit) und kämpfst im Finale für deinen Abschluss.

Damit es fair bleibt und niemand schummelt, braucht man jetzt nur noch eines: Spielregeln. Und genau diese Spielregeln werden von deiner Prüfungsordnung abgebildet. Zwar etwas trocken und an manchen Stellen unnötig kompliziert – aber es bleiben Spielregeln.

Deine Prüfungsordnung ist für dich das wichtigste Dokument im ganzen Studium. Das heißt: Wenn du klug bist und einigermaßen smart studieren möchtest, solltest du deine Prüfungsordnung lesen und deren Inhalt kennen. Egal ob du in einen Bachelor-, Master-, Magister- oder Diplomstudiengang eingeschrieben bist; ganz gleich ob du Jura, Mathe, Maschinenbau, BWL oder auf Lehramt studierst: Deine Prüfungsordnung gibt die Rahmenbedingungen deines Studiums vor.

Sie bildet das prüfungsrechtliche Gerüst deines Studiengangs und legt die Regeln fest, nach denen du studierst. Nur wenn du deine Prüfungsordnung kennst, bist du in der Lage dein Studium sinnvoll zu planen und vermeidest überflüssigen Ärger.

To-do: Lade die aktuelle Version deiner Prüfungsordnung von der Website deiner Hochschule herunter und lies sie dir durch!

 

 

8. Erschaffe produktive Rahmenbedingungen!

Beim Studieren geht es nicht primär darum, wer am besten lernen kann und das tollste Gedächtnis hat. Es geht um Methoden, um Technik. Doch an dieser Technik arbeiten die wenigsten. Wenn es dir aber gelingt, deinen Alltag so zu gestalten, dass du produktiv und motiviert studieren kannst, kommt der Erfolg irgendwann von ganz alleine.

Doch als erstes musst du die Rahmenbedingungen dafür richtig bestimmen; du musst lernen, wie du deine täglichen Ressourcen richtig auswählst und dann bei Bedarf effizient einsetzt. Du musst alle Bereiche deines Studentenlebens im Griff haben und penibel darauf achten, dass alle Zahnräder logisch ineinandergreifen. Gelingt dir das nicht, versinkst du früher oder später im Chaos.

Selbst die intelligentesten und fleißigsten Studenten scheitern an der Uni, weil sie das große Ganze nicht im Blick haben und es nicht schaffen, ihre täglichen Aufgaben so unter einen Hut zu bekommen, dass ein produktives Studium möglich ist. Sie scheitern an sich selbst – nicht, weil sie schlechte Studenten sind, sondern weil sie schlechte Manager sind.

Und deshalb musst du mit deinen Ressourcen klug und strategisch umgehen. Teile deine Zeit und Energie so auf, dass du am Ende erfolgreich studieren und ein glückliches Studentenleben führen kannst. Gestalte deinen Alltag so, dass er dir alles liefert, was du für eine hohe Leistungsfähigkeit brauchst und achte gleichzeitig darauf, dass du fit und zufrieden bleibst.

To-do: Mach dir klar, welche Ressourcen du für ein erfolgreiches und glückliches Studentenleben brauchst!

 

 

9. Bilde dir nichts auf Talent ein!

Talent und Intelligenz werden überbewertet. Zumindest, wenn es darum geht, ein erfolgreiches Studium durchzuziehen und mit einem sehr guten Zeugnis abzuschließen. Versteh mich nicht falsch: Es ist toll, wenn du intelligent bist. Eine gesunde Portion Grips bereichert dein Leben und kann dir einige Türen öffnen. Aber für ein erfolgreiches Studium brauchst du das nicht zwingend.

Du musst keine Marie Curie oder ein Albert Einstein sein, wenn du an der Uni bestehen möchtest. Für einen Hochschulabschluss zählen andere Eigenschaften. Studieren ist harte Arbeit und erfordert neben Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen ganz besonders die Fähigkeit zur Organisation und effektivem Lernen.

Ohne eine kluge und strukturierte Herangehensweise wirst du in vielen Studiengängen schlichtweg untergehen und vom Lernstoff überrollt werden. Aber das Gute daran ist: Du bist Studienanfänger und kannst noch viel lernen. Es geht nicht darum, dass du angeborenes Talent und übermäßige Intelligenz mitbringst. Sondern darum, dass du hart für deinen Erfolg arbeitest, geschickt Prioritäten setzt und dich nicht von den scheinbar unüberwindbaren Lerninhalten entmutigen lässt. Intelligenz ist im Studium hilfreich und macht viele Herausforderungen leichter – aber sie ist zweitrangig.

To-do: Mach dir klar, dass du nicht intelligent sein musst, um erfolgreich zu studieren!

 

 

10. Trainiere dir starke Verhaltensmuster an!

Der Hauptteil deines Erfolgs im Studium hängt davon ab, welche Gewohnheiten du entwickelst. Einmalaktionen geben dir vielleicht einen kurzen Motivationsschub, dieser ist meist aber genauso schnell wieder weg, wie er gekommen ist.

Wenn du dir nur ein einziges Mal vor deiner Klausur einen Lernplan erstellst und dadurch rechtzeitig mit der Arbeit beginnst, hilft dir das vielleicht bei dieser einen Prüfung – doch der positive Effekt verschwindet danach sofort wieder. Wenn du jedoch über das ganze Semester hinweg deine täglichen Aktivitäten planst und jede Prüfungsvorbereitung strategisch angehst, wird deine Leistungskurve durch die Decke gehen.

Solltest du es schaffen, Verhaltensmuster, die deinem Studium guttun, regelmäßig in deinen Alltag zu integrieren, wirst du langfristig erfolgreicher und glücklicher studieren, als du es dir jemals vorgestellt hast. Du wirst mehr schaffen und trotzdem weniger Stress haben. Denn Stress entsteht nicht von den Dingen, die du erledigt hast, sondern von dem, was du nicht erledigt hast.

Aus diesem Grund musst du besonders als Studienanfäger konsequent sein und dir positive Gewohnheiten antrainieren. Doch das geht nicht auf Knopfdruck und ist mit Arbeit verbunden, denn ohne ständige Übung und Wiederholung verankern sich deine neuen Gewohnheiten nicht in deinem Unterbewusstsein. Der Aufwand wird sich allerdings lohnen, denn wenn diese Verhaltensmuster etabliert sind und fast automatisch ablaufen, sind sie der Garant für deinen Studienerfolg.

To-do: Bestimme ein neues Verhaltensmuster und integriere es in deinen Alltag! Führe die Aktion 30 Tage lang aus!

 

 

11. Sei dein eigneer Cheerleader!

Studieren kann manchmal hart sein und eine Menge Kraft kosten. Du wirst jedes Semester aufs Neue an deine Grenzen geführt und musst über dich hinauswachsen – ansonsten bleiben deine Noten auf der Strecke und du kannst dir deinen Abschluss abschminken. Doch trotzdem bekommen jedes Jahr fast eine halbe Million überglückliche Absolventen ihr Hochschulzeugnis in die Hand gedrückt.

Nicht, weil es einfach war oder sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben, sondern weil sie drangeblieben sind. Auch dann, wenn es hart war. Sie haben an den Erfolg geglaubt und ihre Motivation auch in schwierigen Phasen aufrechterhalten. Sie haben es geschafft, sich selbst starkzureden und immer wieder in den eigenen Hintern zu treten.

Auch du musst das tun, wenn du erfolgreich studieren möchtest. Denn worauf es im Studium wirklich ankommt, sind eine solide Strategie, Durchhaltevermögen und ganz besonders die Fähigkeit, sich ständig selbst motivieren zu können. Sei dein eigener Cheerleader und bringe dich immer wieder selbst auf Erfolgskurs. Wenn es dir gelingt, hartnäckig an deinen Zielen zu arbeiten, wirst du ein zufriedenes und glückliches Studentenleben führen.

Die Rolle des Motivationstrainers wird dir niemand abnehmen. Niemand wird dir ununterbrochen zujubeln oder dich in nervigen Phasen von außen anfeuern, damit du doch noch die Kurve kriegst. Du musst selbst dafür sorgen, dass du deine Probleme anpackst und deinen Herausforderungen mit einer positiven Einstellung begegnest. Nur dann wirst du es an der Uni zu etwas bringen.

To-do: Mach dir klar, wie wichtig eine positive Einstellung zum Studieren und die Fähigkeit zur Selbstmotivation sind!

 

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So wirst du vom Studienanfänger zum Erfolgsstudenten

Besonders zum Semester- und Studienbeginn nehmen sich die meisten Studenten mega viel vor. Doch leider halten sie nur zwei Wochen lang durch und fallen anschließend reihenweise um. Woran liegt das? Die meisten Menschen glauben, dass sich ein Problem schon von alleine löst, wenn man nur stark genug dran glaubt. Kleiner Hinweis aus der Praxis: Daraus wird nichts.

Und dabei spielt es keine Rolle, wie sehr du dich geistig anstrengst – das allein wird dir nicht viel bringen, denn ohne die nötige (und vor allem anhaltende) Aktion wird sich nichts, aber auch gar nichts verändern. Nenne deine Schwierigkeiten beim Namen, konzentriere dich auf die Lösung und packe direkt an. Zögere nicht zu lange, sondern werde aktiv.

Generell kannst du auf zwei Arten studieren: Entweder lässt du dir vorschreiben, was du zu tun hast und erlaubst äußeren Einflüssen, deinen Weg zu bestimmen oder du nimmst dein Studium selbst in die Hand und wirst zum Macher. Der Vorteil eines selbstbestimmten Studiums: Freiheit. Der Nachteil: Arbeit. Doch der Aufwand wird sich lohnen.

Nur wenn du bereits als Studienanfänger proaktiv handelst, wirst du ein erfolgreiches und zufriedenes Studentenleben führen. Es ist nicht schlimm, wenn du dabei Fehler machst – Hauptsache, du lernst aus deinen Erfahrungen. Nur so kannst du kontinuierlich wachsen und eine starke Persönlichkeit entwickeln. Und genau das macht dich langfristig zu einem glücklichen und zufriedenen Menschen.

 

Fazit

Studienanfänger haben es nicht leicht. Niemand zeigt ihnen, wie Studieren funktioniert; niemand erklärt ihnen, wie man sich ein glückliches und erfolgreiches Studentenleben aufbaut. Doch ab heute ist das kein Problem mehr für dich, denn ab sofort nimmst du dein Studium selbst in die Hand.

Nimm dir die 11 Tipps zu Herzen und führe mindestens eines der To-dos jetzt sofort aus! Werde aktiv und lass dich nicht einfach durchs Studium treiben. Wenn du dabei Hilfe oder weitere Inspiration brauchst, dann habe ich noch etwas Schönes für dich: die Ersti-Hilfe.

In meinem Buch – speziell für Studienanfänger, aber auch für alte Studentenhasen – habe ich 112 Tipps für dich zusammengestellt, mit denen du dir ein gradioses Studium aufbauen kannst. Die 11 Tipps von oben sind zum Teil Auszüge aus meinem Buch und geben dir nur einen kleinen Vorgeschmack auf das, was dich in der Vollversion erwartet.

Hier kannst du dir die ersten 31 Seiten als kostenlose XXL-Leseprobe herunterladen:

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Dein Studium kann die schönste Zeit deines Lebens werden – du musst nur dafür sorgen, dass es auch so kommt.

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Bild: © André Spieker / unsplash.com
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Autor

Tim Reichel

Tim ist Bestseller-Autor und der Gründer von Studienscheiss. Seit über sechs Jahren hilft er Studenten und löst Probleme im Studium. Außerdem arbeitet er als selbstständiger Coach und als Fachstudienberater an einer großen deutschen Eliteuniversität.

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